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Ortler - "Hintergrat"
3.905 m

Höhenmeter
Hintergrathütte-Ortler: 1.244 Hm
Abstieg nach Sulden: 2.061 Hm

Gehzeiten
Hintergrathütte-Ortler: 5-6 h
Ortler-Sulden: 5-6 h

Ausrüstung:
Hochtourenausrüstung, Seil, Steigeisen, Pickel, Biwakausrüstung und Steinschlaghelm

Einkehrmöglichkeit:
Hintergrathütte,Payerhütte,Tabarettahütte

Ausgangspunkt:
Sulden

Anreise/Zufahrt:
Brennerautobahn bis Bozen-Süd und über Meran in den Vinschgau bis Prad; hierher auch von Innsbruck durch das Inntal bis Pfunds und über den Reschenpaß. In Prad Abzweigung der Straße nach Sulden


Unterkunft:
Hintergrathütte, Payerhütte


Parkmöglichkeit:
Beim Parkplatz des Langensteinliftes

Kartenmaterial:
Tabacco Nr.8 Ortler-Cevedalegebiet 1:25.000; Kompass Wanderkarte Nr.52 Vinschgau 1:50.000
ZUR KARTE
 
Hüttenzustieg siehe "Hintergrathütte"

Aufstieg zum Ortler: Von der Hintergrathütte zur nördlichen Randmoräne des Suldenferners und auf Dieser weiter bis zum ersten Felsausläufer. Hier nun rechts über eine kurze, steile Rampe empor, weiter durch ein Schuttkar und auf leichtem Fels steil bergauf bis zum Punkt 3.466m. Über ein großes Firnfeld hinauf zum Signalkopf. Kurz vor diesem markanten Felskopf steigen wir nach Süden durch eine Rinne ab (etwa 20 m - teils mit Hacken versichert). Von hier leicht ansteigend und querend erreichen wir die eigentliche Gratschneide, die direkt überklettert wird, bis zu einer steilen Firnschneide. Am Ende dieser Firnschneide beginnt ein ca.60 m hoher Abbruch. In schwieriger Kletterei II-III (mehrere Hacken, teilweise abgeschlagen) direkt empor und weiter, teilweise sehr ausgesetzt, über einen kurzen, sehr schmalen Firngrat, zuletzt Felsgrat zum Gipfel

Abstieg: Vom Gipfel in einem weiten Rechtsbogen am Oberen Ortlerferner nach NW und über Steilstufen hinunter zum "Biv.Lombardi" (Notunterkunft). Hier westseitig hinab und nach N querend zu den Felsen des Tschierfecks. Über den Felsgrat (Hacken), später über das hohe Tschierfeck-Wandl (mit Kette versichert) in eine Scharte. Kurz bergauf und bergab, dann verlassen wir den Grat und queren die Westflanke der Tabarettaspitze. Nun unschwierig bis zur bereits sichtbaren Payerhütte. Von der Hütte den Weg Nr.4 über die Tabarettahütte nach Sulden folgen.

Anmerkung: Sehr schwere hochalpine Tour. Man sollte unbedingt Felsklettern im III Schwierigkeitsgrad beherrschen. Diese Tour nur bei absolut stabilen Wetterverhältnissen unternehmen. Im Zweifelsfalle sollte man bei Nebel und ohne Aufstiegsspuren am Normalweg, wieder über den Hintergrat absteigen.

 

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